Seniorenunion


Isernhagen

SO MACHEN WIR DAS

Seniorenunion Isernhagen




Von Danzig nach Masuren

20.01.2015

 

Landhaus HenniesZum Jahresbeginn lud  die Seniorenunion Isernhagen ein zu einer  nostalgischen  Exkursion mit Auto, Fischkutter und Boot durch das nördliche Ostpreußen und das Memelland.
Diese Einladung hatte in Isernhagen ein übergroßes Echo:
das Landhaus von Hennies war schon belegt mit über neunzig erwartungsvollen Menschen und es mussten noch immer Stühle herbei geholt werden...

 

Ernst MeyerErnst Meyer von der LWK  Hannover nahm uns mit auf eine Rundreise durch wunderbare Landschaften und verträumte Dörfer, wir wandelten tatsächlich auf den Spuren der Dönhoffs, der Dohnas, der Lehndorffs und der deutschen Minderheiten. Mit seinen eigenen Worten brachte uns ‚Ernie‘ Meyer das wunderschöne Ostpreußen nahe:

„Wo dunkle Wälder und funkelnde Seen sind; wo Störche auf Schornsteinen, Kirchtürmen und Telefonmasten nisten; wo Alleebäume stehen und die Natur noch weit und gewaltig ist, da ist Masuren und das Ermland. Kaum eine Landschaft Europas erweckt so viele Empfindungen wie dieser Landstrich in Ostpreußen.“

Masurentypische LandschaftWer gut zuhörte, konnte sogar fühlen, wie sehr diese Reise durch die alten Ost-preußischen Provinzstädte Ernie Meyer berührten. Hier sprach einer, der nicht seinen Vortrag abspult, sondern einer der das erlebt hat mit allen Sinnen...
Masurentypische Landschaft Aufnahme Ernie Meyer

Ernie Meyer ließ die Städte  die Geschichte geschrieben haben wie Danzig, Allenstein, Osterode, Elbing, Nikolaiken, Rößel, Heilige Linde und Kruttinnen wieder aufleben, zeigte uns wie wunderschön (fast) alles restauriert wurde und führte uns auch vorüber an den alten – und teilweise vom Verfall bedrohten Schlössern und Gütern wie: Steinort, Dönhoffstädt, Finkenstein, Quittainen und Schlobitten.

Krantor in Danzig


 

 

 

 

 

 

 

 




Das Krantor in Danzig Aufnahme Ernie Meyer

 

Er nahm uns mit für einige Tage auf einen alten Ermländischen Bauernhof zu Paul Gollan, einem echten Ostpreußischen „Lorbaß“, der, angefangen bei Enten, Hühnern und Katzen alles auf seinem Hof hatte, bis hin zu Pferden und „Kihen“, die Ernies ganz besondere Freundinnen wurden.
Als abschließenden Höhepunkt des Vortrages, konnten wir teilhaben  am offiziellen, jährlichen Treffen der Deutschen Minderheiten, die mit einem „Bunten Nachmittag“ in der Stadt Osterode feierten. Und tatsächlich, wie versprochen: wir trafen Paule wieder, der beinahe nicht zu erkennen war ohne seine Kihe und seine Hunde, aber das freundliche, breite Lachen war noch immer dasselbe.